Beiträge von dieFOXY

    Herausforderung: One stick fire ohne Zündstahl
     

    Ihr wisste es : In der „Szene“ geht die one-stick-fire-challenge um. Das Prinzip ist es, mit Hilfe eines Messers, eines Stückes Holz und eines Mischmetall-Stabes ein Feuer zu entfachen.


    Wir haben uns auch darin versucht - im RocFoxStyle:



    Ein Feuer im Winter aus einem Stück Lindenholz: Dabei gewinnen wir Bohrbrett, Spindel, Druckstück, Zunder und Zundernest aus einem Lindenast. Mit Hilfe eines Schnürsenkels entfachen wir innerhalb von 45 Minuten ein Feuer ohne Zündstahl mit der Feuerbohr-Technik.


    Ein 18-Minütiger Vlog




    Wild & Schmutzig – Winterbiwak und Survivaltreffen 2020 bei Rene Golz „Survivaltours“

    [www.survivaltours-abenteuer.de]

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    Nach den Feiertagen ist es Zeit, mal wieder etwas Abstand von der Zuvielisation zu gewinnen. Da kommt es gerade recht, dass der liebe Rene zum Neujahrstreffen in den Harz einlädt. So haben wir (Rocco, Shlomo und die Foxy) unsere warmen Sachen gepackt und uns auf den Weg begeben.


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    Die erste Nacht haben wir das Riesen-Tipi bewohnen und die Gastfreundschaft von Rene und Alexandra genießen dürfen – natürlich samt standesgemäßer LagerfeuerRunde mit Freunden am Abend.


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    Am Morgen danach ging es in den Wald auf Rene’s Trainingsgelände zur Grillhütte in Benneckenstein, wo schon fleißig Tarps, Zelte und Planen gespannt wurden.


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    Wir haben uns aus zwei Tarps und einer Plane den Septoeder im Foxy-Style gebaut, der auch nach Windrichtungswechsel ein trockenes Nachtlager bot.


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    Circa 50 Watemutige kamen so zusammen, um das fiese Wetter gemeinsam zu überstehen. Es wurden Zehenwärmer, Decken & wärmende Getränke getauscht; vereinzelt wurde aber auch freiwillig oder unfreiwillig abgebrochen.


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    Die, die da waren, waren die Richtigen! Eine bunte Gruppe hat gemeinsam Schaf und Reh zerlegt, Gemüse geschnibbelt, die Regen-Workshop-Höhle gebaut und natürlich massig Feuerholz beschafft.


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    Der MDR hat sich nicht lumpen lassen: Fernsehteam und Radio-Frau wurden auf den Weg geschickt, um diese Zuammenkunft der Bushcraft- und Survivalszene zu dokumentieren.


    „Man muss schon Lust haben, hier bei diesem Kackwetter 48 Stunden draußen zu sein… Zivilisationsflucht: wir haben keinen Bock, abends vor der Glotze zu sitzen – back to the roots; einfach raus; alles was du hier selber machst, ist geil!“
    [Rene im MDR]


    Aus der Umgebung wurde uns Rindenmulch geliefert, damit wir nicht Dank Dauerregen im Schlamm versinken. Und auch ein kleiner Glühweinvorrat wurde uns geschenkt – eine tolle moralische Unterstützung!


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    Es gab kurzweilige Workshops zur Knotenkunde und Notfallmedizin; neue Ideen und praktische Gerätschaften für Draußen konnten wir uns auch genau anschauen: https://www.varrow-tac.de/ & https://www.fluchtrucksack.de/


    Natürlich gab es viel zu fachsimpeln und Austausch zu Techniken, Methoden, Ausrüstung und Erfahrungen.


    Ich habe mal wieder die Sohlenwärmer der Heatcompany gut brauchen können – aber auch eine beheizbare Weste ansehen dürfen, die für schmales Geld bei solchen Wetterlagen verlockend ist.


    Meine letzten Versuche, ein Winterbiwak im Schnee zu erleben, waren ernüchternd [hier zu lesen], aber eine gute Vorbereitung auf dieses Wetter. Dauerregen mit Wind bei einem Grad Celsius, der zu Eisregen und schließlich zu Schnee wurde.

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    Wir hatten eine tolle Zeit mit alten und neuen Freunden – und ganz besonders: mit durchweg guter Laune aller Beteiligten trotz der Umstände.

    So ein Treffen lebt von der super Organisation und natürlich von den Gästen selbst. Rene hat einen geeigneten Rahmen geboten, den alle Survivalisten mit ihren Besonderheiten wunderbar gefüllt haben.


    Erschöpft aber glücklich freuen wir uns auf ein Wiedersehen – Danke ihr Lieben!

    PS: martenhigh - der Biwaksack tut seinen Dienst ;) Danke nochmal dafür!
    Und PSS: Marco es war toll, euch wieder zu treffen! Gehabt euch wohl!


    Und hier ist noch das Bewegt-Film-Format vom Treffen:


    Alles ist im Wandel - Der Rocco hat in seinem Camp ein paar Bauwerke abgerissen - Baumhaus und BushcraftBett sind nicht mehr.








    Dadurch wurde Baumaterial frei...

    Es wurde umfänglich gebuddelt und zu entsorgendes Stadt-Laub hängerweise besorgt.










    Herausgekommen ist ein gastfreundlicher WinterShelter - Ich durfte das Video basteln und zur Einweihung in der Erd-Ast-Laub-Höhle übernachten :)
    Wer mag, kann den Shelter-Bau und die Einweihung zur WinterSonnenWende kompakt in 15 Minuten sehen - viel Text und Wort brauchts da diesmal gar nicht.

    VG dieFOXY


    Hey Agalstra ,
    Die Totholzhecke ist nur ein Grundgerüst für eine natürliche Ansaat von Pflanzen - locker genug damit Tiere Platz finden. Darin entsteht nicht die Hitze wie im Kompost und Erde zu gewinnen ist auch nicht das Ziel.
    Da kommen keine Bioabfälle rein, sondern nur grober Gehölzschnitt - eh der verrottet ist, sollten da schon größere Sträucher drüber stehen und eine Hecke bilden, in der das Totholz gar nicht mehr zu sehen ist. Die Hecke brauchts auch gar nicht so nährstoffreich.
    Außerdem soll eine solche Hecke auch stehen bleiben und wird nicht nach geraumer Zeit umgeschichtet, wie ein Kompost.
    Aber auch für die Kompostgestaltung gibts ja feine Ideen, z.B. ein selbstdüngendes Beet:


    VG

    Der Aufbau

    Für die kostenfreie Benjeshecke ist anfallender Baum- und Gehölz/Strauchverschnitt (z.B. Obstbäume, Heckenverschnitt, Totholz) gut zu nutzen und muss somit nicht anderweitig entsorgt werden.

    Aus angespitzten Ästen werden Pfosten in der gewünschten Größe als Begrenzung in den Boden eingeschlagen. Der enstandene Innenraum wird mit verfügbarem Material, wie Zweigen, Ästen, Laub, losem Grünschnitt, Wurzeln, Schilf, unbehandelten Holzresten etc. locker (!) aufgefüllt. Das Material soll nicht gequetscht werden. Nach und nacht sackt alles noch etwas zusammen durch das Eigengewicht und Verrottungsprozesse. Hier kann wieder etwas aufgefüllt werden, wenn im Lauf des Jahres neues Material anfällt.





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    Für mehr Stabilität können längere Äste in die Begrenzung einflochten oder punktuell mit Naturschnur an die Pfosten gebunden werden.

    Im Herbst kann zusätzlich am Boden der Hecke etwas Laub eingestreut werden und im Winter kann die Hecke mit Reißig bedeckt werden; so finden Igel und andere Kleintiere geschützte Behausungen.


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    Wo es etwas wilder sein darf, kann so ein Wall auch zwischen Bäumen oder ohne Begrenzung aufgestapelt werden und weiter wachsen, wenn neuer Gehölzschnitt anfällt.



    Die Vorteile für Mensch und Natur

    Die Größe der Hecke ist selbst wählbar; je nach Gegebenheiten und anfallendem Material an Gehölz kann sie länger, breiter und höher ausfallen. Solche Totholzhecken sind geeignet für naturnahe Garten- und Landschaftsgestaltung. Sie dienen auch als Sichtschutz, Windschutz und Abgrenzung.


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    Der Holzhaufen begrünt sich je nach Umgebung und Sameneintrag durch natürliche Prozesse kostenfrei selbst und wird so zur Hecke.

    Die Benjeshecke dient als Auffangstation für Samen: sie werden eingebracht auf natürlichem Weg durch Flugsamen, durch Tiere die Vorräte anlegen oder durch Vögel. Sie nutzen gern die Sitz- und Ruhegelegenheiten auf dem Holz und verrichten dort ihre Geschäfte (samt Herausgabe der Samen).

    Die Hecke kann mit gewünschten Wildsträuchern vorbepflanzt werden, muss es aber nicht.

    Die Benjeshecke ist Lande- und Ruheplatz für viele Vogelarten und Nistmöglichkeit für heckenbrütende Vögel.

    Über ein sicheres Tagesversteck freuen sich auch Mäuse und Igel; die Hecke bietet auch eine gute Überwinterrungsmöglichkeit für andere Kleinsäugetiere.

    Sie ist ein geeignetes Versteck für Frösche, Eidechsen und Schlangen; eine Natter wurde bereits beim Sonnenbad zum Aufwärmen auf der Hecke gesichtet.

    Und sie dient als Tummelplatz und Unterschlupf für Regenwürmer, Asseln, Spinnen, Käfer, Wildbienen etc.

    Je nachdem, welche Pflanzen später an der Hecke wachsen, dienen deren Früchte und Samen wieder als Nahrungsquelle für Tier und Mensch.

    Im Laufe der Zeit lässt sich beobachten, welches Eigenleben sich in der Benjeshecke entwickelt.



    Einschränkungen

    Anders als mit „Nachhilfe“ in den meisten Gärten, funktioniert das Konzept in freier Landschaft nur beschränkt, bzw. oft nur mit bewusster Bepflanzung.

    In vielen Agrarlandschaft fehlen die Arten, die sich eigentlich an der Hecke ansiedeln sollen. Verbiss durch Wildtiere spielt auf freiem Feld und Brachflächen eine zusätzliche Rolle. Dominante Arten, wie Brombeeren können als Grünschnitt auf dem Holz wieder ausschlagen und so Monokulturen schaffen. Und an vielen Agrarflächen entstehen oft gar keine Hecken, dafür artenarm-bewachsene (wenn dennoch nützliche) Holzhaufen mit Brennnessel, kanadischer Goldrute usw.

    Häufig wachsen auch Pionierbaumarten an diesen Hecken.

    Eine artenreiche Hecke benötigt an solchen Standorten als Starthilfe daher eine Bepflanzung mit gewollten Arten, die im Schutz des Totholzes gedeihen können.

    Die Entwicklung einer artenreichen Heckengesellschaft kann allerdings weit über 100 Jahre dauern. Der Verlust alter, etablierter Hecken ist daher schwerlich zu ersetzen.

    Dennoch bietet eine Benjeshecke auch im Kleinformat genügend tolle Funktionen, um sie nachzubauen.



    MiniHistorie

    Woher die Dinge ihre Namen erhalten ist manchmal ein Glücksspiel. Der Herr Hermann Benjes hat eine so einfache wie geniale Idee in den 1980ern wieder publik gemacht und war so Namensgeber für eine sich selbst begrünende Hecke aus Gehölzschnitt. Benjes Ziel war die ökologische Aufwertung offener Agrar- und Brachflächen.

    Auch schon früher haben helle Köpfchen beobachtet, dass so ein Häufchen im Garten (vielleicht hat das Personal einfach mal nicht aufgeräumt…) ein schönes Eigenleben entwickeln kann:

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    Die vergilbte Broschüre über Vogelschutzgehölze vom Lese-Verein Melchiorshausen stammt aus dem Jahr 1907. – Repro: Meyer , Quelle:

    Kreiszeitung

    Es klingt recht aktuell, aber es war 1907, als Freiherr von Berlepsch beschrieb:

    „Für die Freibrüter, zu denen unsere besten Sänger gehören, macht sich der Mangel an Nistgelegenheiten immer mehr bemerklich, seitdem mit einer wahren Manie allenthalben Hecken und Zäune ausgerodet, das Unterholz in den Wäldern und an den Waldrändern abrasiert, Feldfluren verkoppelt, Teiche und Sümpfe ausgetrocknet und Flußläufe verlegt werden. […]
    Man bedenke, daß eine gut gepflegte Hecke jedem Holz- oder Eisenstaket als Einfriedigung von Gärten aus wichtigen Gründen vorzuziehen ist. Ein lebender Zaun dient den Vögeln zum Nistplatz, gewährt einen unstrittig schöneren Anblick und empfiehlt sich wegen seiner Billigkeit.“
    Freiherr von Berlepsch legte besonderen Wert auf eine äußere Schutzhecke aus stacheligen Sträuchern, die Nesträuber abwehren


    Im Grunde war es bereits ein Vorläufer der Idee von Benjeshecken, mit dem Schwerpunkt, freibrütenden Vogelarten (z.B. Kiebitz, Feldlerche, Nachtigall) sichere Nistplätze zu schaffen.



    Die Fotos sind im Outdoorcamp Berga entstanden.
    VG Foxy

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    Im Outdoorcamp Berga ist in den letzten Monaten Stück für Stück unter Roccos Händen und mit vielen Helfern ein Solar-Trocken-Schrank entstanden.


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    Die Theorie

    Der Schrank ist mit seiner „Rampe“ nach Süden ausgerichtet. Die Sonne scheint durch die Glasscheibe auf die dunklen Schieferplatten. Diese werden heiß und erwärmen die Luft im Glaskasten. Die warme Luft steigt über die Rampe in den Schrank auf und erwärmt eine weitere Lage Steine. Diese dienen als Wärmespeicher. Anschließend strömt die erwärmte Luft weiter nach oben, durch die 4 Gitterfächer, auf denen das zu trocknende Material ausgelegt ist. Unter dem Dach kann die Luft an den Seiten durch kleine Spalten wieder entweichen.

    Und dabei heraus kommen getrocknete Pilze, Kräuter (für Tee, Gewürze und Heilmittel), TrockenObst, Trockenfleisch etc.


    Der Aufbau

    [Hier auch als Video]



    Aus geschenktem Palettenholz entsteht mit Handsäge und Akkuschrauber der Grundkörper des Schankes auf hohen Holzbeinen. Das Dach und die drei Seiten Richtung Osten, Süden & Westen werden verschlossen. Die Rückseite erhält Leisten für die Einschubfächer.


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    Der Schrank bleibt zum Boden hin offen. Darunter entsteht eine Rampe, die später die Sonnenenergie einfangen wird. Sascha alias Mutschi bedeckt den Boden professionell und ehrenamtlich mit Schieferplatten. Das Holz wird außen zur Pilztötung, Härtung und als Wetterschutz mit dem Gasbrenner geflammt und anschließend mit Leinölfirnis mehrfach bepinselt.


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    Die Holzrahmen für die vier Trockenfächer werden zusammen geschraubt und mit Edelstahlgage betackert. Die beiden Bodengitter stammen vom Schrott und dienten ehemals als Kühlschrankeinlagen. Darauf kommen locker verteilt Feldsteine; sie dienen als Wärmespeicher. Die Schranktüren spendet ein ausgedientes Möbelstück.


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    Das Ergebnis


    Aus dem selbstdüngenden Beet konnten Anfang Oktober schon Kräuter in guten Mengen geerntet werden – Thymian, Salbei und Minze sind frisch als Tee besonders lecker; als Vorrat sind auch schon ein paar Bündel vorgetrocknet und können nun endlich im Schrank Dank der Herbstsonne für die langanhaltende Konservierung und Einglasung weiter trocknen. Sie werden später mit über den Sommer gesammelten Wildkräutern als Gewürze oder als heißer Tee vom Lagerfeuer serviert.


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    VG
    Foxy


    [auch unter natur-instinkte.blog - Der SolarTrockenSchrank]

    Ich danke euch!

    Danke auch für das Zusatzwissen Konrad! Ich find das Naturharzthema recht spannend.
    Ziemlich clever, das natürlich imprägnierte Holz gleich zu nutzen, es ist halt Kienspan, der da großflächig miterzeugt wird.
    Das könntest du durchaus als Ergänzung mal für den Wikipedia-Artikel einbringen, denn da findet man zur Polnischen Kiefer in dem Zusammenhang nix, nur als Herkunftsbezeichnung steht dazu was. Oder aber das "polnisch" ist bei harzigem Holz vielleicht eine ältere, nicht mehr politisch korrekte Bezeichnung .. ? :/
    Ich hatt nach der kleinen Recherche zum Thema zumindest Lust aufs Harzsammeln - allerdings im forstlich genutzten Fichtenwald, wo man das nur noch abholen muss; nicht dass einer denkt ich hab jetzt Lachten geritzt :D und ich hab gleich mal neue Zunderbomben gebastelt. Aus dem Harz eine Salbe zu machen, fänd ich auch interessant (hab mir sagen lassen mit Bienenwachs und Olivenöl geht das..)


    Grüße!

    Elsterperlenweg Teil II


    Eine SchatzSuche [Über Mühlen & Burgen in den Heizungskeller]



    Das Nachtlager irgendwo vor Clodra haben wir am Montagmorgen beräumt und uns wieder auf den Weg, südlich in Richtung Clodramühle begeben.


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    Die Clodramühle ist ein einladendes Ziel, aktuell samt Kürbisstand mit Kasse des Vertrauens und einem imposanten Mühlrad.

    Wenn man zu einem günstigeren Zeitpunkt, als es unsere Route hergegeben hat, dort vorbeikommt, stehen Biergarten und Käseverkauf aus eigener Herstellung offen.

    Wir haben etwas weiter unten am Ufer Rast gemacht und auf das kleine Wehr mit Bootsrutsche und die blaue Brücke geschaut, die wir am Vortag noch in nördlicher Richtung gestreift hatten.


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    Der Weg führt uns am Westufer an Berga vorbei. Die Goldsucher, wie wir vermuten, waren stillschürfend in ihr Tagwerk vertieft.

    Und wir verließen kurzzeitig den Elsterperlenweg und folgten Einblicken in die Bergaer Geschichte.

    An einigen Stellen ist noch zu erahnen, dass da Bunker waren, die längst zerstört sind. Ein Eingang wurde gesichert und für Menschen verschlossen; dort dürfen nun seltene Fledermäuse wohnen.


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      1993 gesichertes Stollenmundloch mit Fledermausöffnungen

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    Schwalbe V
    war ein Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald.
    Das Projekt Schwalbe V war von 1944 bis April 1945 ein geheimes Bauprojekt im Rahmen des Geilenberg-Programms.
    Ziel war die dezentrale Verlagerung von Treibstoffproduktion zum Ende des Zweiten Weltkrieges nach Untertage, der damals sogenannten U-Verlagerung. Das Tal der Weißen Elster bei Berga/Elster versprach genügend Deckung zum Schutz vor Luftangriffen der Alliierten.
    Auf der Baustelle Schwalbe V kamen unter menschenverachtenden Bedingungen 314 Personen ums Leben.
    aus Wikipedia

     

    Entlang des gesamten Elsterperlenweges gibt es viele Einblicke direkt am Weg in schiefergeprägte Gesteinsformationen. Immer wieder liefert der Weg, gespickt mit gutgemachten Infotafeln, auch Ausblicke zwischen den gegenüberliegenden Aussichtspunkten, die wir passieren – an einigen Stellen haben uns dazu Geocaches interessante Informationen und Abstecher in verborgene Landschaften geliefert.

    „Während ich hier noch aufs Navi glotze, wurde der Cache bereits gefunden …“
    Rocco, der später noch das Anfängerglück erleben durfte
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      Weißes Kreuz von Greiz aus der Ferne
    • epwii92.jpg?w=576… und aus der Nähe



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      Earthcache mit Fotobeweis

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      „geheime“ SchatzsucherKarte
    http://www.geocaching.com

    ©

    OpenStreetMap



    Schätze des Waldes

    Leckeres, Schönes und Giftiges. Wir sind quasi darüber gestolpert. Nur beim Aufsammeln vom Wegesrand war schon die MontagAbendMahlzeit gesichert.


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    Der Montag war ab Berga von Regen geprägt, aber der Weg führte durch märchenwaldige Abschnitte mit engen Pfaden und schön-waldiger Umgebung. Als gegen Abend das Schuhwerk langsam durchnässt war und die Dämmerung einsetzte, sind wir mit unseren Pilzfunden in eine alte Wallanlage geflohen und haben uns ein trockenes Lager errichtet. Der Regen half uns, den Wasservorrat etwas aufzufüllen. Und wegen des Regens war ein kleines Feuer zum Schuhe- und Kleidungtrocknen gut zu verantworten und hilfreich.


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    Tag 3 Erwachen auf der Rüßburg

    Ganz neu war uns dieser Ort nicht; hier haben wir schonmal im Moosbett übernachtet. Die Rüßburg sieht man schön auf der Karte, da wo die Weiße Elster einen großen Bogen zieht.


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    Und so könnte es dort mal ausgesehen haben:


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    https://www.otz.de/img/frontpa…rf-gelegen-haben-soll.jpg


    Für Sagen und Legenden gibt es diesen kleinen Artikel zu finden.



    Rund um die Anlage war am DienstagMorgen der aufsteigende Nebel der Elster zu sehen, bishin zu einem wunderbaren Sonnenaufgang mit Talblick.


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    Von Lehnamühle über Neumühle nach Greiz


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    Nahe der Lehnamühle gibts einen Earthcache zum Phyllitschieferaufbruch, der sich um diesen mächtigen Schieferfelsen und die Geologie dahinter dreht.

    Auf dem Weg weiter Richtung Neumühle folgen wir wieder grünen, engen Pfaden und schönen Aussichten; Wasser haben wir direkt in der Mühle bekommen. Wieder aus dem Ort heraus führt der steile Aufstieg zum Amselstein.

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    Dort gab es noch Spuren der Naturharzgewinnung zu entdecken.


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    Die Gewinnung von Roh-Harz ist eine alte Waldnutzung, die schon aus der Steinzeit bekannt ist und in Deutschland bis Mitte des 20. Jahrhunderts ausgeübt wurde. Das Harz wurde als Dichtungsmittel bei Schiffen und Fässern verwendet, war aber auch wichtigstes Ausgangsprodukt bei der Herstellung von Pech, Pech-Öl, Wagenschmiere und Druckerschwärze. Durch weitere chemische Behandlung wurden auch Lacke, Fette, Zelluloid und Linoleum hergestellt. [...]

    Die Rinde wurde angeritzt und ein Sammelblech eingeschlagen um das austretende Harz in einem Tontopf aufzufangen. Eine gesunde Kiefer konnte so pro Jahr 1,5 bis 5 Kilogramm Harz liefern. In der DDR wurde noch bis zur Wende in großem Umfang auf diese Weise Harz gewonnen. Durch diese Verletzungen und das „Ausbluten“ des Holzes wurde dieses als Bau- oder Nutzholz weitgehend unbrauchbar. Das war ein Grund, warum zwischen Harzern und Forstleuten „Feindschaft“ herrschte.

    Quelle: https://www.mittelbayerische.d…ben-20909-art1038517.html



    Von Neumühle nach Greiz


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    Hier gab es recht abwechslungsreiche Passagen, die einerseits geprägt waren von langweiligen, geraden Schotterwaldwegen durch
    Fichtenmomokultur. Immerhin ein hübscher Erdstern und ein reizvoller Geocache boten hier schöne Einblicke.


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    Andererseits bot der Weg kurz vor Greiz wieder schöne Wald- und Felslandschaften vorbei an der Teufelskanzel samt Ausblick aufs Weiße
    Kreuz und am Ida-Stein entlang.


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    Die Luftbrücke ist der Weg über die Weiße Elster nach Greiz am Südzipfel des Elsterperlenweges.

    Warum „Luft“? In früheren Zeiten stand sie auf Holzstelzen im Wasser und wurde zwischen Herbst und Frühsommer abgebaut und eingelagert, um Hochwasserschäden zu vermeiden. So gab es zwar die Podeste an den Ufern, aber dazwischen einen Teil des Jahres nur
    Luft.

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    Nach der Luftbrücke sind wir im grünen Greizer Schlosspark angekommen, wo es eindrucksvolle Gewächse zu Bestaunen gibt. Auf eine
    kleine Stärkung im Parkcafé wollten wir nicht verzichten, haben dabei aber etwas die Zeit vergessen.


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    Der Plan war es, in Greiz noch unsere Lebensmittelvorräte aufzustocken, bevor wir wieder ins Grüne verschwinden wollten. Allerdings ticken in der Stadt die Uhren weiter und so sahen wir (offenbar um 18 Uhr) dass, wie im schlechten Film, vor uns die Auslagen der Läden hereingeholt und die Gehwege hochgeklappt wurden…

    An einem Lebensmittelgeschäft hatten wir aber noch Glück.

    Mittlerweile war es arg abgekühlt und durch Wolken recht zeitig am Dunkel werden, sodass ein Plan B aufkeimte.


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    In der „Siebenhitze“ trafen wir auf viele alte Bekanntschaften und waren in ein buntes Treiben und eifriges Vorbereiten involviert. Dort sollte in 3 Tagen der Auftakt zum Rock für ein buntes Vogtland stattfinden. Der Kellerraum war durch Heizungsrohre doch einige Grad wärmer,
    als die Außenwelt und wurde uns zum Übernachten zur Verfügung gestellt.


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    http://siebenhitze.blogsport.de/verein/



    Am MittwochMorgen bekamen wir in der Dialyse-Station unsere Wasserflaschen aufgefüllt und verließen Greiz wieder auf steilen Waldpfaden. Der Pulverturm und das Weiße Kreuz liegen als ausblickfreundliche Punkte auf der Route. Am Kreuz waren diverse Betriebsausflügler und Wanderer anzutreffen und wir haben unsere Rast etwas abseits gemacht, bis wieder Ruhe am Aussichtspunkt eingekehrt ist.


    Hat man den Park durchwandert sieht man ein weiteres Wahrzeichen von Greiz – den Pulverturm auf dem Rothberg. Heinrich XX. ließ ihn erbauen, um Pulver an einem sicheren Ort zu lagern. Heute ist es ein schöner Aussichtspunkt. Wandert man zum Hirschsteinfelsen weiter (375 m über NN) gelangt man zum „Sophienkreuz“ im Volksmund „Weißes Kreuz“ genannt. Heinrich der XX. ließ es 1838 zum Gedenken an seine früh verstorbene Gemahlin, Prinzessin Sophie von Löwenstein-Wertheim, errichten. Es ist der schönste Blick auf Greiz. Zu Füßen des Berges liegt der Park.
    Quelle: http://reussischefuerstenstrasse.de/greiz/7255/

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    Auf dem Weg nun nach Norden der Elster folgend kamen wir vorbei an einer blauen Lagune (ehemaliger Steinbruch) und wieder durch Neumühle auf eine kleine Rast. Wir konnten nun auf der anderen Seite die Hänge erklimmen und die Aussicht auf den Weg genießen, den
    wir schon hinter uns hatten.


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    Auch bei Neumühle gibt es ein weißes Kreuz samt Geocache und tollem Ausblick.

    Ein im Wald aus Bäumen angeletes „R“ ist im Frühjahr und Herbst noch besser zu erkennen, als Zeichen der Fürsten Reuß.


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    Zurück Richtung Berga war der Weg geprägt von Feldern und grünen Hügeln, die wir am recht windigen MittwochNachmittag doch überraschend schnell durchquert hatten. Um kurz vorm Ziel nicht noch ein Nachtlager zu suchen, haben wir die Runde des
    Elsterperlenweges noch vollendet und sind am Abend erschöpft aber glücklich wieder am Startpunkt in Berga angekommen.


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    Für Nachahmer
    sei empfohlen, sich etwas mehr Zeit für die Sehenswürdigkeiten zu nehmen und bei der Reiseplanung die Öffnungszeiten der Einkehrmöglichkeiten zu beachten.

    Der kleine Shlomo hat übrigens super mitgehalten.

    Für uns war der Weg ein schönes und abwechslungsreiches Mikro-Abenteuer vor der Haustür.



    Das (vorläufige) Ende

    es folgt zu gegebener Zeit noch der Einblick im Videoformat.

    Der Plan und die Unplanbarkeiten + Tag und Nacht 1

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    „seid ihr echte Trekker?“ – „Nein, wir wandern nur mehrere Tage und schlafen irgendwo draußen“.
    Das war Rocco’s Antwort auf die Frage des netten Kellners im Greizer Schlossparkcafé


    Ja, was war das denn nun?

    Genesungsspaziergang mit Rucksack, Hundewanderung, Konditionstest am Berg, Wildcampen ohne Zelt, Lostplacetrip, GeocacheTour, Urbansurvival, Pilzsammelei, Wassergewinnungstest – kurzum: eine wild-waldige Trekkingtour

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    Wir haben Urlaub genommen und wollten in 4-5 Tagen den Elsterperlenweg laufen, mit Hund „Shlomo“ und allem was es braucht in den Rucksäcken, ohne feste Unterkünfte. Soweit so gut. Zur Abreise stand eine kranke Foxy unter Ibuprofen und Antibiotika und der Hund hat Dank Brombeerdorne gehumpelt und sich nicht helfen lassen…


    Super Vorraussetzungen, aber mit der Option, auch vernunftsgemäß abbrechen zu dürfen, sind wir optimistisch losgelaufen.



    Vornweg: Wir haben den Weg gut geschafft und genießen können, sind alle gesund angekommen, alles war bestens ausgeschildert und wir bekamen überall (von Menschen und dem Regen) unseren Wasservorrat aufgefüllt.


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    Der Weg

    Der Rundwanderweg führt beidseitig entlang der Weißen Elster von der Residenzstadt Greiz, der Perle des Vogtlandes, über Neumühle nach Wünschendorf, der Pforte zum Elstertal, und zurück über Berga/Elster wieder nach Greiz. Auf dem Weg durch das wildromantische Tal der Weißen Elster kommt der Wanderer vorbei an verträumten Dörfern, geschichtsträchtigen Orten und einzigartigen Bauwerken. Reizvolle Panoramaaussichten geben den Blick frei auf eine interessante Mittelgebirgslandschaft. Eine Besonderheit des Weges sind seine Querverbindungen.


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    PDF (zoombar) der WanderKarte
    Quelle: http://www.elsterperlenweg.de


    Tag 1: Vom Outdoorcamp Berga über Wünschendorf in den Wald irgendwo vor Clodra


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    Wir haben am Sonntag, 15.9. gemütlich unsere Rucksäcke gepackt. Drin ist Bad, Brot, Bett und etwas Technik. Feste Etappen und Nachtlager gab es nicht, wir haben den Weg einfach auf uns zu kommen lassen. Bei sonnigen 24 Grad sind wir im Outdoorcamp (auf der Karte: am Schloßberg) nördlich von Berga losgelaufen in Richtung Wünschendorf.

    Vorbei am verlassenen Feriendorf und dem Stausee Albersdorf sind wir ins Elstertal hinabgestiegen. Auf den fahrradgerechten Wegen am Fluss war an dem Tag recht viel Publikumsverkehr. Umso besser, dass wir dann auf den kleinen Pfaden die Hänge hinauf wieder recht einsam unterwegs waren und die Ruhe im knorrigen Eichenwald genießen konnten. Ein besonders schöner Abschnitt ist der Zehnmarkweg, mit schmalen, steinigen Pfaden und herrlichen Aussichten ins Elstertal.

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    Nahe Großdraxdorf befindet sich der Weiberstein – dort gab es einst eine Höhensiedlung. Heute hat man wunderbaren, geschichtsträchtigen Aus- und Einblick.

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    An der Teufelskanzel sahen wir von Weitem die roten Felsen der Steinbrüche Hüttchenberge. Serpentinenartige Pfade führten wieder ins Tal. Die Steinbrüche (südlich von Wünschendorf) wollten wir uns von unten ansehen. Ein eindrucksvoller Anblick! Den dort verorteten Geocache konnten wir aber nach langer Suche leider nicht finden.

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    In Wünschendorf haben wir die Weiße Elster überquert und sind in der Gondelstation auf eine schöne Pause und kleine Stärkung eingekehrt.

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    Nach Wünschendorf haben wir wieder steile Wege erklommen und folgten der Elster nun in Richtung Süden. Zwischen dem Silberberg und Clodra haben wir uns zur Dämmerung ein Nachtlager am Wegesrand gesucht. Entstanden ist ein Bett aus Reißig und Gras, das sehr bequem gewesen ist. Nur der helle Vollmond hat den Schlaf der Foxy etwas gestört.

    Morgens gab es kleines Frühstück und Kaffee vom Gaskocher und dann ging es weiter Richtung Clodramühle.

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    es folgt (vermutlich bald) Teil II


    Vorschau:

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    [aus natur-instinkte.blog]

    Ein Tintenfass war Inspiration und aus Bambus und Gänsefeder wurden Schreibwerkzeuge.
    Im Grunde kann natürlich jeder erdenkliche Holzspatel zur SchreibFeder geschnitzt werden - Nur wer gern auf seinen Schreibgeräten herumkaut sollte giftige Hölzer meiden...

    Und es empfiehlt sich für Echtfedern [um nicht versehentlich der Wilderei zu fröhnen] die Hinterlassenschaften von sich rupfendem Hausfedervieh zu nutzen.



    Link zum MiniVideo der schreibenden BambusFeder




    Erpel:






    MfG mit fuchsigen Grüßen

    Dateien

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      (2,41 MB, 29 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Es regnete eine Weile, alles Holz ist feucht geworden und wir brauchen ein kochfähiges und wärmendes Feuer.

    Ein verbliebenes Streichholz und unser Werkzeug (Säge, Beil, Messer) stehen zur Verfügung.



    Meine Lösung: der Riesen-featherstick

    Ein möglichst trockener Ast wird mit einem flachen und einem spitzen Ende versehen. Dann werden Schicht für Schicht feine Flöckchen mit dem Messer in den Holzkern eingegeschnitten. Der Featherstick wird in die Feuerstelle eingeschlagen und mit dem Streichholz von unten her entzündet. Die Flammen können sich über die trockenen Holzflocken nach oben durchbrennen und das aufgelegte Kleinholz antrocknen und entzünden.





















    Viel Spaß beim Nachmachen und / oder zeigt her eure kleinen und großen Feuer-Herausforderungen :feuer:

    VG
    dieFOXY

    Ich MUSS einfach mal mitteilen, dass das auch anders herum ein Problem sein kann.
    "Meiner" ließ sich auch nur zum Camping überzeugen, wenn man im Zelt stehen kann und allen Luxus mitnimmt (großes Luftbett, Kopfkissen etc..)
    Das Zelt (Skandika Gotland 6) ist dann so riesig geraten, dass man zu viert mit Tisch und Stühlen drinnen sitzen und tanzen kann, ohne dass die Schlafkabinen davon berührt werden ;)
    Ich konnte dann ab und an draußen schlafen, weil im Zelt geht irgendwie auch nicht mehr so richtig, das ist mir mittlerweile zuviel Wand und zu wenig Ausblick und Frischluft...
    Das Ende vom Lied: Der Ex durfte das Zelt behalten ;)


    seins:


    meins:


    Viel Erfolg beim Zelten mit euren Mädels :)